SCREENINGS

Termine

MY WAY können Sie aktuell in folgenden Kinos sehen:

23. Oktober, 18.00 Uhr:
Filmhauskino, Nürnberg

In Anwesenheit von Jakob Gatzka (Regisseur) und Hussain Hussaini (Protagonist)

Link zur Veranstaltung:
Filmhauskino

24. Oktober
Filmtage Oberschwaben

Link zur Veranstaltung:
Filmtage Oberschwaben

Vergangene Termine:

12. Juni, Bochum:
Migration und Menschenrechte

Online-Screening und anschließende Diskussion mit Gerald Knaus (Migrationsexperte und "Erfinder" des EU-Türkei-Abkommens), Zoubeida Khodr (Vorsitzende des Integrationsausschusses der Stadt Bochum), Serdar Yüksel (Mitglied des Aufsichtsrats der UNO-Flüchtlingshilfe; Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen), Hussain Hussaini (Geflüchteter und Protagonist des Films) und Jakob Gatzka (Regisseur des Films).
Die Diskussionsleitung hatte Dr. Cornelia Ulbert (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg Essen)

Link zur Veranstaltung:
European Stability Initiative

29. August, 20 Uhr:
Neues Maxim München

Im Anschluss an den Film findet eine Diskussionsrunde statt, mit Natalie Amiri (Buchautorin, Moderatorin ARD Weltspiegel) Stephan Mayer, MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat) Hussain Hussaini (Protagonist), und Jakob Gatzka (Regisseur). Moderation: Tobias Kurzmaier

9. September:
Bellevue di Monaco, München

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan schließt an den Film eine Diskussionsrunde an mit der Aktivistin Sara Pfau, dem Protagonisten Hussain Hussaini, dem Regisseur Jakob Gatzka und moderiert von Zahra Aghlaki.

Link zur Veranstaltung:
BELLEVUE DI MONACO

20. September, 20 Uhr:
Hochland-Kino Garmisch-Partenkirchen

In Anwesenheit von Alt-Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer.

6. Oktober, 18.30 Uhr:
Monopol Kino München

SYNOPSIS
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Über My Way

Nachdem die Taliban das afghanische Bergdorf überfallen, in dem Hussain als Kind lebt, flieht er mit seiner Familie in den Iran. Aber auch die Stadt Qom bietet ihnen keine Sicherheit. Sein Vater verschwindet spurlos und seine Mutter hat keine andere Wahl, als den Sohn ziehen zu lassen. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer langen, gefährlichen Reise von Ost nach West, durch die Türkei, über das Mittelmeer nach Griechenland. Oft einsam, immer auf der Flucht. Hussain überlebt die Unterwelt von Athen und findet schließlich den Weg nach Deutschland - und dort ein neues Zuhause?

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Zitate aus dem Film

My Way zeigt ein breites Spektrum an Perspektiven auf die Flüchtlingskrise. Zahlreiche Interviews binden die persönliche Geschichte Hussains in das zeithistorische Geschehen ein.

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"Es gab eine Hilfsbereitschaft, zu der es keine Alternative gibt. Wenn jemand aus einem brennenden Haus flieht, kann ich nicht richten, ob er früher hätte löschen müssen oder früher für Ordnung hätte sorgen können. Nein, da ist jemand aus dem brennenden Haus geflohen und dem muss ich helfen."
Christian Ude
(ehem. Oberbürgermeister der Stadt München)
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"Und es gibt diese Erfolgsgeschichten, warum wird über die eigentlich nicht berichtet? Warum wird nicht darüber berichtet, wie viele Menschen syrischer Herkunft hier eine Ausbildung gemacht haben, hier eine Arbeit gefunden haben, wichtige Menschen in unserer Gemeinschaft geworden sind?"
Claudia Roth
(Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)
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"Ob jemand flieht, weil er politisch verfolgt wird, oder aus religiösen Gründen verfolgt wird, oder aus wirtschaftlichen Gründen letztlich auch verfolgt wird, es geht ums nackte Überleben. Und da würde jeder, auch Sie und auch ich, natürlich die Koffer packen und schauen, dass ich hier weg komme. Das ist doch ganz klar."
Claus Peter Reisch
(Kapitän in der Seenotrettung)
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"Ich habe es so erlebt, dass da Menschen aus den Zügen gestiegen sind, die die Monate vorher überall nur wie Abschaum behandelt worden sind. Und dann kamen sie in München an und wurden endlich als Menschen gesehen. Es war ein Akt der Menschlichkeit. Ich war stolz auf mein Land."
Heinrich Bedford-Strohm
(Bayerischer Landesbischof und Vorsitzender des Rates der EKD)
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"Oft ist der Beweggrund, auf die Flucht zu gehen, gerade bei jüngeren Menschen, weil die Familie dich losschickt, weil sie in dir die Rettung sehen, dass du sie ernähren wirst. Du bist in einer ständigen Bringschuld, du denkst vielleicht an deine Mutter und an deine kleinen Geschwister. Das ist ein enormer Stress und eine enorme Verantwortung."
Natalie Amiri
(ARD-Journalistin und ehem. Iran-Korrespondentin)
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"Es gibt zwei Voraussetzungen für eine humane Politik einer Regierung, die natürlich immer von einer Gesellschaft getragen werden muss. Eine Voraussetzung ist, dass diese Gesellschaft und die politische Elite sich das zutraut. Wenn wir wollen, dann können wir eine Million Menschen unterbringen, ohne dass Leute unter der Brücke schlafen. Deutschland hat das in den letzten Jahren geschafft."
Gerald Knaus
(„Erfinder“ des EU-Türkei-Abkommens)
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"Es ist, als wäre alles verbrannt, und es gab sogar Bäume auf den Straßen, wo die Autos fahren sollten. Und ich brauchte eine Weile, um sicher zu sein: Bin ich wirklich hier aufgewachsen oder nicht? Es war also nichts, wofür ich wirklich zurückgehen und es noch einmal sehen möchte. Für mich ist es keine Möglichkeit. Es ist besser, neu anzufangen und alles zu vergessen, was passiert ist, als dort zu bleiben und krank im Kopf zu werden, weil man dort wirklich feststeckt. Das ist keine Option."
Walaa Kanaieh
(Geflüchtete aus Syrien)
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"Von denen, die da sind, können wir heute feststellen, dass die große Mehrheit tatsächlich gut integriert worden ist. Da gibts welche, die sind ungemein fleißig, haben sich wahnsinnig angestrengt und ganz schnell unsere Sprache gelernt. Sie haben in der Zwischenzeit auch gute Abschlüsse an unseren Schulen erreicht, sind schon an Universitäten angekommen. In der Gesamtsumme denke ich, ist die Integration recht gut gelungen."
Joachim Herrmann
(Bayerischer Innenminister)
TRAILER
PRESS

My Way in den Medien

Süddeutsche Zeitung

»Der Film ist ein Puzzle aus angedeuteten Fluchtsequenzen, aus Straßenszenen etwa in Athen und Gesprächen in der deutschen Gegenwart. Er enthält Statements von Fachleuten und Prominenten, vom Asylexperten Gerald Knaus, von Claudia Roth von den Grünen und vom Musiker Ahmad Pouya. Dieser war nach Afghanistan abgeschoben worden, obwohl bestens integriert, und wenig später dank der Hilfe vieler wieder zurückgekommen. In einem fiktiven, aber der Realität angenäherten Interview mit einem von einem Schauspieler dargestellten Anhörer des Asylbundesamtes skizziert Hussaini seine Flucht.«

von Bernd Kastner zum Artikel

Zündfunk (Bayern 2)

»Flucht, Flüchtende und eine Leere, die immer bleibt. Acht Jahre lang sammelte Jakob Gatzka Material für seinen Dokumentationsfilm "My Way". Der Film und das Thema wurden zu einem Lebensbegleiter. Denn die Aktualität der Ereignisse hat den bayerischen Filmemacher immer wieder eingeholt. Eine Begegnung.«

von Tobias Ruhland
zum Artikel | zum Podcast

BR Fernsehen

»Das Schicksal der Menschen in Afghanistan bewegt uns in diesen Tagen und Wochen wieder einmal besonders. Ein Dokumentarfilm zeigt einen jungen Mann und seinen dramatischen Weg hierher, die Probleme, aber auch die erfolgreiche Integration.«

Bericht: Christina Bischl, Kamera: Steffi Lang, Schnitt: Sylvia Kopp
zum Beitrag

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CREDITS

Produktion

MY WAY ist eine Co-Produktion von figurative.film und Penned Pictures und erzählt am individuellen Schicksal Hussain Hussainis vom Verlust der Heimat, blickt hinter die Kulissen einer Flucht nach Europa und verfolgt die Integration des erwachsen gewordenen Protagonisten in eine neue Kultur.

Dokumentarfilm, 80 Minuten, Deutsch/Englisch/Dari 2021

Hussain Hussaini

Walaa Kanaieh

Felix Römer

Pouya Raufyan

Zahra Hassani
Lila Salehi
Ali Rezai
Mohammad Rshidi Mehrabadi
Gulshah Anwari
Raziyah Mohammadi

Ali Hassani, Yassin Rezai, Morteza Teimori, Rohollah Barbari, Enayat Mahdawi, Wafa Gulabgul, Betty Heyden u.a.m.

Interviews mit

Claudia Roth (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)

Heinrich Bedford-Strohm (Landesbischof und Vorsitzender des Rates der EKD)

Natalie Amiri (ARD-Journalistin und ehemalige Iran-Korrespondentin)

Christian Ude (ehem. Oberbürgermeister von München)

Gerald Knaus („Erfinder“ des EU-Türkei-Abkommens)

Joachim Herrmann (Bayerischer Innenminister)

u. a.

Buch und Regie

Jakob Gatzka

Monatge

Barbara Toennieshen

Bildgestaltung

Matthias Wallot / Stephan Zwickirsch / Mansur Klentzan

Musik

David Stein

Songs

Pouya Raufyan

Tongestaltung und Mischung

Tomas Bastian

Farbkorrektur

Wolfdieter Gautzsch

Produktion

Jakob Gatzka / David Stein
Josef Brandmaier / John Hörnschemeyer

ABOUT

Über uns

Mit Sitz in der Nähe von München und in Nürnberg entwickelt und produziert figurative.film deutsche und internationale Dokumentar- und Spielfilm-Projekte. In den vergangenen Jahren haben wir um die 50 Interviews, dazu Kurzfilme, Trailer und Dokumentationen, unter anderem für die Fritz Bauer Bibliothek produziert (u.a. mit Thomas Buergenthal, Holocaust-Überlebender, Richter und Anwalt der Menschenrechte, Washington, Monika Hauser, Trägerin des Alternativen Nobelpreis, Köln, Aryeh Neier, Gründer Human Rights Watch und Open Society Foundations, New York). Daneben arbeiteten wir u.a. für das zptn - Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie, die Stiftung Wings of Hope, den Verein Zuflucht Kultur, das Illinois Holocaust Museum and Education Center in Chicago, das Radcliffe Institute der Harvard University und das deutsche Forum für Musik- & Theaterkultur e.V. Unser Dokumentarfilm VOICES FOR HUMAN RIGHTS wurde im April 2018 am Radcliffe Institute der Harvard University in Cambridge / USA uraufgeführt. Zu den aktuellen Projekten von figurative.film zählt die Kino-Komödie ALLACH IST GROß, die von Penned Pictures co-produziert wird, u.a. mit Jutta Speidel, Kameramann Moritz Schultheiß (4 Blocks, 2017) und unterstützt von Markus H. Rosenmüller (Trautmann, 2018) als Regiementor, die 2021 gedreht werden soll. Unser erster langer Dokumentarfilm MY WAY ist 2021 fertig gestellt worden und ist seit Sommer 2021 im Kino zu sehen. figurative.film wird von Jakob Gatzka und David Stein geleitet.

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